Der Klaus J. Jacobs Best Practice Award 2011 geht an die Gründerin des Ideenbüros, Christiane Daepp. Sie hat während ihrer Tätigkeit als Lehrerin erkannt, dass Kinder gute Zuhörer und Problemlöser sind. Auf Basis dieser Erkenntnis gründete Daepp das Programm Ideenbüro, bei dem Schulkinder ihren Mitschülern bei Problemen helfen. “Kleinere Kinder lassen sich von grösseren Kindern sehr beeindrucken und richten sich in ihrem Verhalten eher nach ihnen als nach den gut gemeinten Ratschlägen der Erwachsenen”, erklärt Christiane Daepp. “Aus diesem Grund sind Beratungen im Ideenbüro so effizient und wirkungsvoll”. Das Ideenbüro ist in einer Schule die Anlaufstelle für Probleme aller Art von Mobbing über Vandalismus bis hin zu angespannten Beziehungen zwischen Lehrern und Schülern. Dabei übernehmen die Kinder des Ideenbüros die Verantwortung, Konflikte selbstständig zu lösen und sich für die soziale Gemeinschaft einzusetzen.
1. Preis, Kategorie 2 (Klassen 5 bis 6) Erich-Kästner-Schule Baunatal, Jahrgang 5 Dieser Wettbewerbsbeitrag wurde von der gesamten fünften Jahrgangsstufe der Erich-Kästner-Schule aus Baunatal in Hessen eingereicht. Der Titel des Beitrags wurde als Rahmenthema herangezogen und dazu unterschiedliche Themen und Zugangswege erarbeitet. Die einzelnen Projekte behandeln Themen wie „Straßenkinder in Rumänien”, „Flucht über die Mauer”, „Kinderrechte” oder „Verantwortung für die eine Welt –von der Kakaobohne zur Schokolade”. Trotz der vielfältigen Themen und Ergebnisse besticht das Projekt durch den gemeinschaftlichen Aspekt: Das Lehrerkollegium hat sich ein Ziel gesetzt und dieses gemeinsam mit allen 182 Schülerinnen und Schülern umgesetzt. Alle Arbeitsergebnisse wurden ebenfalls der Elternschaft vorgestellt.
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27. Januar 2012 um 08:35
shiiiit!